114. Etappe: 14. August 2013

Frankfurt/Oder – Wiesenau  17,3 km

Noch vor dem Frühstück nehme ich telefonisch Kontakt mit dem Webspacebetreiber auf. Meine Prüfungen haben keine Viren, Trojaner oder Bots auf meinem Rechner ergeben. Einzige Erklärung ist der Abbruch tags zuvor bei der Übertragung von Etappendateien. Auch beim Betreiber hat man nichts bei den zuletzt übertragenen Dateien an Schadcode gefunden. Ich erhalte schließlich ein neues Passwort und habe nach einiger Zeit wieder Zugang. Doch jetzt schaffe ich nur noch den Etappenverlauf zu aktualisieren und Bilder hochzuladen.

Um 10:30 Uhr verlasse ich das Hotel und bin direkt vor dem Eingang auf meinem heutigen Etappenweg. Auf dieser Straße bleibe ich bis zum Ortsausgang von Frankfurt. Es ist eine Straße mit wenig Verkehr. Kurz nach der Unterführung der Autobahn habe ich eine große offene Fläche mit einem großen Tümpel zur Straße hin. Hier tummeln sich viele Enten, ein Schwanenpaar mit Jungen und vier Silberreiher. Diese beobachten mich sehr genau, und jedes Mal wenn ich einem näherkomme, fliegt er ein Stück weiter weg von der Straße. Schließlich endet der Gehweg und ich laufe mal wieder am Straßenrand entlang.

Der Weg schlängelt sich nun bergauf, bis ich schließlich wieder eine Gerade vor mir habe. Jetzt bläst mir ein kalter Wind entgegen und ich ziehe nach langer Zeit wieder einmal eine Jacke an. In Lassow mache ich meine erste Pause. Nach Lassow geht es auf einer alten Verbindungsstraße nach Brieskow-Finkenheerd neben der nun neuen Bundesstraße B112 weiter. Kurz vor Brieskow-Finkenheerd endet die alte Straße und nun führt der Radweg geschützt durch Leitplanken neben der B112 bis in den Ort.

Als ich Brieskow-Finkenheerd verlasse, komme ich zum ersten Mal an einen Mirabellenbaum mit reifen Früchten vorbei. Selbstverständlich lege ich eine längere Versorgungspause ein. Ich genieße alle erreichbaren reifen Mirabellen.

Weiter geht es auf einem separaten Radweg bis in den Zielort Wiesenau. Gleich am Ortseingang nutze ich den Supermarkt um diverse Dinge zu beschaffen. Kurze Zeit später erreiche ich dann meine heutige Pension. Die Überprüfungen an meinem Rechner bis weit nach Mitternacht und die ganze Aufregung haben mich müde gemacht und so schlafe ich erst einmal bis zum Abend.

Leider habe ich hier wieder keine Mobilfunkverbindung und so muss die Aktualisierung des Blogs warten. Morgen werde ich über Eisenhüttenstadt, hier ist vielleicht eine Übertragung möglich, weiter bis mindestens Neuzelle laufen. Dort werde ich, wenn es möglich ist, das ehemalige Zisterzienserkloster mit der barocken Klosterkirche besuchen.

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